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Techniken

Zubereitungstechniken

Fast alle Misserfolge mit dem Ofen haben drei Ursachen: Er wurde nicht ausreichend vorgeheizt, das Blech stand auf der falschen Schiene, oder das Gericht kam zu früh heraus. Hier finden Sie die wichtigsten Handgriffe, mit denen Sie das vermeiden.

Die Heizarten eines Ofens sind keine hundert Knöpfe, sondern ein paar Wege, die Hitze an das Gericht zu bringen: von oben, von unten oder von allen Seiten zugleich.

— Anmerkung der Redaktion

Hier stehen Handgriffe, die in mehreren Rezepten des Ratgebers gebraucht werden und im Gas- wie im Elektroofen gleich funktionieren.

Heizarten und Vorbereitung

Die Bezeichnungen unterscheiden sich, doch das Prinzip ist bei allen Öfen gleich.

Ober- und Unterhitze

Die vielseitigste Heizart: Die Hitze kommt von zwei Seiten. Geeignet für Brot, Kuchen, Rührkuchen und Aufläufe, besonders wenn Sie nur ein Blech backen.

Umluft

Ein Ventilator wälzt die heiße Luft um, deshalb bräunt das Gericht schneller und gleichmäßiger. Die Temperatur wird meist etwas niedriger eingestellt als im Rezept für Ober- und Unterhitze, und man prüft das Gericht früher.

Unterhitze

Hilft, den Boden eines offenen Kuchens oder einer Pizza durchzubacken. Man schaltet sie meist gegen Ende ein, wenn die Oberseite schon fertig, der Boden aber noch blass ist.

Grill

Starke Hitze von oben für eine goldbraune Käsekruste. Unter dem Grill bleibt das Gericht nur wenige Minuten, und Sie bleiben dabei am Ofen.

Vorheizen

Den Ofen schaltet man ein, bevor man das Gericht zusammenstellt. Teig, der in den kalten Ofen kommt, läuft auseinander und backt ungleichmäßig.

Backpapier und Formen

Backpapier verhindert einen angebrannten Boden und erleichtert das Spülen. Dunkle Metallformen heizen sich schneller auf als helle oder gläserne, deshalb bräunt der Boden darin stärker.

Auf welche Schiene das Blech gehört

GerichtSchieneWarum
PizzaUntenDer Boden braucht die stärkste Hitze von unten
Brot und offener KuchenMitteDie Hitze kommt gleichmäßig von oben und unten
Rührkuchen und AuflaufMitteDie Mitte gart durch, bevor die Oberfläche zu dunkel wird
Käse oben bräunenObenNäher an Oberhitze und Grill

So prüfen Sie den Garpunkt

  1. Auf die Kruste schauen

    Gebäck ist fertig, wenn die Kruste gleichmäßig gebräunt ist und sich die Teigränder leicht vom Formrand gelöst haben. Eine blasse Oberfläche bedeutet meist, dass das Gericht noch Zeit braucht.

  2. Stäbchenprobe machen

    Stechen Sie ein Holzstäbchen genau in die Mitte des Rührkuchens oder Auflaufs. Kommt es trocken heraus, ohne rohen Teig daran, kann das Gericht aus dem Ofen.

  3. Kerntemperatur messen

    Bei Fleisch ist ein Küchenthermometer an der dicksten Stelle am zuverlässigsten. Gerichte aus Rinder- und Schweinehack werden bis zu einer Kerntemperatur von mindestens 71 °C gegart, Gerichte aus Geflügelhack bis mindestens 74 °C.

  4. Ruhen lassen

    Kuchen und Hackbraten lässt man einige Minuten auf einem Gitter oder Brett stehen: In dieser Zeit verteilt sich der Saft, und die Füllung wird fest und lässt sich sauber schneiden.

  • Rezepte

    Offener Apfelkuchen, Ofengemüse mit Kräutern und einfaches Brot – mit Grammangaben und Zeiten.

  • Zutaten

    Weizenmehl, Hefe, Backpulver und Natron, Butter, Eier und Käse: Auswahl, Aufbewahrung, Verwendung.

  • Tipps

    Kurze praktische Tipps zu Ofen, Teig und Blechen. Hier finden Sie auch den Beitragskatalog.

  • Hackbraten (auf Russisch)

    Hackbraten mit Ei und Kräutern: Formen, Backen bis zur sicheren Kerntemperatur, Aufschneiden und Aufbewahren.

  • Meeresfrüchte-Pizza (auf Russisch)

    Pizza mit Meeresfrüchten im normalen Backofen: Auftauen, kräftiges Vorheizen und ein saftiger, nicht ausgetrockneter Belag.

  • Fragen

    Antworten auf häufige Fragen zu Teig, Heizarten, Garpunkt von Fleisch und Sicherheit in der Küche.

Worauf wir uns stützen

  • Empfehlungen zur Lebensmittelsicherheit
  • Kochbücher und Hausrezepte
  • redaktionelle Beiträge des Ratgebers

Zeiten und Temperaturen in den Rezepten sind Richtwerte, keine exakten Vorgaben: Jeder Ofen heizt anders, und Mehl und andere Zutaten verhalten sich von Mal zu Mal etwas unterschiedlich. Achten Sie auf die Farbe der Kruste, den Duft und die Garzeichen – nicht nur auf den Timer.