Pizzateig
Hefeteig für zwei Pizzen und Tipps, wie Sie den Rest bis zum nächsten Mal aufbewahren.
Pizzateig (auf Russisch)
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Rezepte
Drei Rezepte für die ersten Wochen mit dem Backofen: ein süßer Kuchen aus Mürbeteig, eine Gemüsebeilage und ein einfaches Hefebrot. Zu jedem gibt es Mengen in Gramm, eine ungefähre Zeit und die Zeichen, an denen Sie erkennen, dass das Gericht fertig ist.
Notieren Sie, auf welcher Schiene das Blech stand und wie viele Minuten das Gericht gebacken hat. Nach ein paar Versuchen kennen Sie Ihren Ofen besser als jede Bedienungsanleitung.
Hier stehen Rezepte, die in einem gewöhnlichen Backofen ohne spezielle Formen gelingen: Ein Blech, eine Schüssel, ein Nudelholz und ein Bogen Backpapier genügen.
Ein frei geformter Kuchen: Der Teig wird rund ausgerollt, die Äpfel kommen in die Mitte, und die Ränder werden umgeschlagen – eine Form brauchen Sie nicht.
Mischen Sie Mehl, einen Löffel Zucker und Salz, geben Sie die kalte, gewürfelte Butter dazu und verreiben Sie alles rasch mit den Fingern zu groben, feuchten Krümeln.
Geben Sie das Eiswasser löffelweise dazu und drücken Sie den Teig zu einer Kugel zusammen, ohne ihn lange zu kneten. In Folie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Entkernen Sie die Äpfel, schneiden Sie sie in dünne Spalten und vermischen Sie sie mit dem restlichen Zucker, dem Zimt und der Stärke.
Rollen Sie den Teig direkt auf dem Backpapier zu einem etwa 3 mm dicken Kreis aus. Legen Sie die Äpfel in die Mitte, lassen Sie einen 4–5 cm breiten Rand frei und schlagen Sie ihn überlappend nach innen.
Bestreichen Sie die Ränder mit verquirltem Ei. Backen Sie den Kuchen auf mittlerer Schiene im auf 180 °C vorgeheizten Ofen 40–45 Minuten, bis der Teig goldgelb ist und der Apfelsaft dickflüssig zu blubbern beginnt.
Tipp: Sind die Äpfel sehr saftig, streuen Sie vor dem Belegen einen Löffel Semmelbrösel in die Mitte des Teigs: So bleibt der Kuchenboden knusprig.
Eine Beilage von einem einzigen Blech: Das Gemüse wird grob geschnitten, mit Öl und Kräutern vermischt und im Ofen gegart, bis es weich ist und die Ränder gebräunt sind.
Schneiden Sie Kartoffeln und Karotten in etwas dünnere Spalten, Zucchini, Paprika und Zwiebel dagegen gröber: Sie garen schneller und geben mehr Saft ab.
Geben Sie das Gemüse in eine Schüssel, fügen Sie Öl, Salz, Pfeffer, Kräuter und den angedrückten Knoblauch hinzu und mischen Sie alles mit den Händen, bis jedes Stück glänzt.
Legen Sie das Blech mit Backpapier aus und verteilen Sie das Gemüse locker in einer Lage. Wird es zu eng, nehmen Sie ein zweites Blech: In einer dicken Schicht schmort das Gemüse im eigenen Saft, statt zu bräunen.
Schieben Sie das Blech für 40–50 Minuten auf die mittlere Schiene des auf 180 °C vorgeheizten Ofens. Nach etwa 25 Minuten wenden Sie das Gemüse mit einem Pfannenwender.
Die Kartoffeln sollten sich leicht mit einem Messer einstechen lassen, und die Ränder des Gemüses sollten gebräunt sein. Ist die Farbe noch blass, setzen Sie das Blech für die letzten 5–10 Minuten eine Schiene höher.
Tipp: Zucchini und Paprika können Sie 15 Minuten nach Kartoffeln und Karotten aufs Blech geben – so behalten sie ihre Form und zerfallen nicht zu Brei.
Ein schlichtes Brot mit Trockenhefe: Der Teig wird von Hand geknetet, darf gehen, wird geformt und auf dem Blech gebacken.
Verrühren Sie Hefe und Zucker in handwarmem Wasser und lassen Sie die Mischung 10 Minuten stehen, bis sich an der Oberfläche eine Schaumkrone bildet.
Mischen Sie in einer großen Schüssel Mehl und Salz und gießen Sie die Hefemischung und das Öl dazu. Kneten Sie 8–10 Minuten, bis der Teig glatt und elastisch ist.
Decken Sie die Schüssel mit einem Tuch ab und lassen Sie den Teig 1–1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen, bis er sich etwa verdoppelt hat.
Drücken Sie den Teig kurz zusammen, rollen Sie ihn zu einem festen Laib und legen Sie ihn mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Abdecken und weitere 30–40 Minuten gehen lassen.
Schneiden Sie das Brot mehrmals schräg ein. Backen Sie es die ersten 10 Minuten im gut vorgeheizten Ofen bei starker Hitze, schalten Sie dann auf 180 °C herunter und backen Sie weitere 25–30 Minuten.
Fertiges Brot ist rundum gebräunt, und der Boden klingt beim Klopfen hohl. Lassen Sie es mindestens eine Stunde auf einem Gitter abkühlen und schneiden Sie es erst dann an.
Tipp: Stellen Sie für die ersten Backminuten eine Schüssel mit heißem Wasser auf die unterste Schiene: In feuchter Luft geht das Brot besser auf, und die Kruste wird dünner.
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Zeiten und Temperaturen in den Rezepten sind Richtwerte, keine exakten Vorgaben: Jeder Ofen heizt anders, und Mehl und andere Zutaten verhalten sich von Mal zu Mal etwas unterschiedlich. Achten Sie auf die Farbe der Kruste, den Duft und die Garzeichen – nicht nur auf den Timer.